Jörg Vogel, Director

 

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Das Institut für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Medizinischen Fakultät an der Universität Würzburg mit enger Anbindung an die Fakultät für Biologie. Die Arbeitsgruppen befassen sich mit vielfältigen molekularen Aspekten von Infektionen die durch Bakterien, Parasiten und Pilze hervorgerufen werden. Es werden prinzipielle Aspekte der Genregulation an Krankheitserregern untersucht. In einigen Arbeitsgruppen werden metabolische und genregulatorische Prozesse bei der Interaktion von Mikroben mit Wirtsorganismen analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die RNA Biologie und die Funktion von kleinen RNAs und anderen nichtkodierenden RNA-Molekülen.
Das Institut wurde 1993 gegründet. Seit 2009 leitet Professor Jörg Vogel als Nachfolger von Professor Jörg Hacker das Institut. Jörg Vogel wurde zudem im April 2009 zum Sprecher des Zentrums für Infektionsforschung (ZINF) gewählt. Die vier unabhängigen Nachwuchsgruppen des ZINF sind ebenfalls im Gebäude beheimatet und wissenschaftlich wie verwaltungstechnisch mit dem IMIB assoziiert.
Die Wissenschaftler des IMIB unterrichten Bachelor- und Masterstudenten der Medizin, Biologie und Lebensmittelchemie in Vorlesungen und Praktiken. Die am IMIB und den Nachwuchsgruppen des ZINF beschäftigten Doktoranden sind Mitglieder des Doktorandenkollegs Infektionsbiologie und der Graduate School of Life Sciences.

April 2021 News
Vier Millionen Euro Förderung für internationales Projekt zu Harnwegsinfektionen

Manche Bakterien wachsen nicht oder nur langsam, Antibiotika sind dadurch oft wirkungslos. Ein internationales Team, an dem auch die Uni Würzburg beteiligt ist, will einen neuen Weg zur Bekämpfung dieser Bakterien einschlagen. Das neue Projekt „CRITICAL“ wird von der Katholischen Universität Leuven und der Belgian Research Foundation – Flanders (FWO) koordiniert, und mit vier Millionen Euro gefördert. Insgesamt 200.000 Euro fließen davon in die Forschung von Jörg Vogel am IMIB. Das Projekt ist jüngst angelaufen, geplant ist eine Laufzeit bis 2025
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